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Ayutthaya bietet viele Tempel die Siams Geschichte erzählen

Ayutthaya bietet viele Tempel die Siams Geschichte erzählen

Ayutthaya – Die alte Hauptstadt des siamesischen Königreichs

Ayutthaya war früher Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya und im 18. Jahrhundert die Metropole in Südostasien. Die alte Hauptstadt liegt wie eine Insel eingerahmt von drei Flüssen und hat viele Sehenswürdigkeiten aus einer ruhmreichen Vergangenheit zu bieten. Die zahlreichen Tempelruinen stehen mittlerweile unter Schutz und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Um die 400 Jahre lang war Ayutthaya Hauptstadt des Königreichs Siam, 33 Könige haben von hier aus regiert und die alte Hauptstadt zu unvorstellbarem Wohlstand geführt. In ihrer Blütezeit lebten am Königssitz über eine Million Einwohner bis 1767 die Burmesen die Königsstadt eroberten und fast völlig zerstörten. Dies war die Geburtsstunde der jetzigen Hauptstadt Bangkok die von König Rama I nach seiner Niederlage gegründet wurde.

Der Geschichtspark Ayutthaya bietet viele Tempel

Geringe Entfernung zu Bangkok

Durch die geringe Entfernung zu Bangkok eignet sich Ayutthaya auch ideal für einen Tagesausflug. Wer mehr Zeit hat und von der Hektik in Bangkok fliehen möchte kann hier auch ein paar Tage mehr einplanen. Die Sehenswürdigkeiten in der alten Königstadt wesentlich interessanter als manch neuzeitlicher Tempel. In einem Schnelldurchgang kann man in Ayutthaya schließlich in Thailands Geschichte eintauchen. Für den Start eignet sich der Rama Historical Park recht gut, die meisten Tempel in Ayutthaya lassen sich gut zu Fuß erreichen. Für die etwas weiter entfernten Tempel nimmt man sich am besten ein Tuk Tuk. Entweder man verhandelt mit den Fahrern gleich eine Rundtour oder man schnappt sich immer ein neues Tuk Tuk zwischen den Tempeln. Letzteres ist manchmal aber nicht so einfach in der Hochsaison.

Die Tempel in Ayutthaya erzählen Thailands Geschichte

Die alte Königsstadt am Chao Phraya ist immer eine Reise wert, hier kann man ein paar ruhige Tage verbringen und sich die Geschichte des Landes verinnerlichen. Die Tempel von Ayutthaya lassen sich auch ganz einfach auf eigene Faust erkunden. Bei Einbruch der Dunkelheit werden einige Tempelruinen im Historical Park auch beleuchtet, deshalb lohnt es sich auch in den Abendstunden auf Tour zu gehen. Es ist aber in jedem Fall ratsam sich vor der Tour nach Ayutthaya sich mit Reiseführern oder im Internet entsprechend vorzubereiten um einen Überblick zu haben.

Ayutthaya bietet zahlreiche Tempel

Zusammengefasst:

Wir entschieden uns zwei Tage zu bleiben um uns in Ruhe umschauen zu können. Der Wat Yai Chai Mang Khon mit seinen geschmückten Buddhas oder der Wat Chaiwattanaram haben uns schon beeindruckt. Letzterer erinnerte uns stark an Angkor, obwohl die Bauweise eine andere ist. Sehenswert sind aber fast alle Tempel hier in Ayutthaya.

Die Stadt selber hat nicht viel mehr zu bieten, wer mehr will muss halt doch wieder nach Bangkok. Unser Guesthouse hatten wir mal wieder über Agoda gefunden. Die Zimmer im Moradokthai 1 Guesthouse waren für thailändische Verhältnisse ganz gut und die Besitzer sehr freundlich und familiär. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.

Wem Bangkok zu hektisch ist, könnte seine letzten Tage vor der Heimreise auch hier in verbringen. Ayutthaya hat schließlich eine Menge Tempel zu bieten und nirgendwo sonst kann man Thailands Geschichte so intensiv erleben. Durch die Nähe zu Bangkok ist man recht schnell an den Flughäfen. Der Zug hält sogar direkt vor dem Don Muang Airport, von dort kann man dann bequem mit dem Shuttle zum Bangkok Airport Suvarnabhumi fahren. Der Shuttle war zum Zeitpunkt der Reise kostenlos sofern man ein gültiges Flugticket nachweisen konnte. In meinen Reisetipps gibt es ein paar Infos zum Thema Zug fahren in Thailand. Spricht also einiges für die alte Königsstadt.

Nach dem interessanten Aufenthalt in Ayutthaya ging unsere Reise weiter nach Koh Phayam.

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