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Koh Lanta bietet (fast) tropische Strände

Koh Lanta bietet (fast) tropische Strände

Koh Lanta – Where Else

Die Insel Koh Lanta liegt etwa 70 Kilometer südlich von Krabi im Osten der Phang Nga Bucht. Sie hat eine Längenausdehnung von 27 Kilometern und wird auf ihrer gesamten Länge von einer Hügelkette durchzogen, die zum Teil noch mit ursprünglichem Regenwald bedeckt ist und im Süden Höhen von 500 Metern erreicht.

An der Westküste von Koh Lanta stehen gleich mehrere Strände zur Auswahl. Im Norden mit dem Khlong Dao Strand beginnend, folgen Lanta Long Beach (Haad Phra-Ae Strand), Relax Bucht, Khlong Khoang Strand, Khlong Nin Strand, Bamboo Bucht und Kantiang Bucht im Süden. Der Strand in der Kantiang Bucht gilt als einer der schönsten Strände auf Koh Lanta.

Auf Koh Lanta kamen wir im „Where Else“ am Klong Khong Beach unter. Eine liebevoll gestaltete Anlage mit einfachen aber schrillen Bungalows und guten Leuten dazu.

Koh Lanta - Where Else

Erst Mal einen Roller mieten

Um Koh Lanta und seine Strände ideal erkunden zu können, eignet sich am besten ein Roller. Die Straßen auf der Insel sind in einem recht guten Zustand und man kann die Insel auch fast komplett umrunden. Dazu sollte man sich aber im Klaren sein, dass es in Asien nicht ungefährlich ist, mit diesen kleinen Geschossen am Verkehr teilzunehmen. Eine Kreuzung, eine Ampel oder ein Verkehrszeichen sind in Asien zunächst mal kein Grund zu bremsen oder anzuhalten.

Auf Koh Lanta dürften wir auf so ziemlich jeder Straße unterwegs gewesen sein. An der Ostküste besuchten wir die Bezirkshauptstadt Ban Koh Lanta oder auch die Lanta Old Town vorbei. Ein kleines Fischerdorf das früher mal das Handelszentrum der Insel war. Im Reiseführer war das Dorf recht nett beschrieben. Allerdings gibt es hier nicht mehr als ein paar kleine Geschäfte und Restaurants. Am Pier werden diverse Ausflüge zu den umliegenden Inseln angeboten. Wir wollten allerdings nicht groß in See stechen und entschieden uns für eine Mangroventour.

Auf dem Rückweg kamen wir wieder in Ban Saladan vorbei. Hier ist schon mehr los und es gibt wesentlich mehr Shops und Touranbieter. Wer sich mit irgendwas eindecken muss oder nur sinnlos Währung in Umlauf bringen will, wird hier garantiert fündig.

Am südlichsten Zipfel von Koh Lanta besuchten wir auch noch den Mu Koh Lanta Marine Nationalpark. Von dem „Nationalpark“ sollte man sich aber nicht zu viel versprechen. Beim Stichwort „Nationalpark“ denke ich eher an so etwas. Außer einem Naturlehrpfad, den man bei 40 Grad ablaufen kann, gibt es nur Affen zu sehen, wie halt überall. Wer sich das ganze aber trotzdem anschauen will, sollte seine Badesachen einpacken. Neben der Kantiang Bucht findet man hier einer der schönsten Strände von Koh Lanta am Fuße des Leuchtturms.

Sehnsucht nach heimischen Leckereien?

Heimische Leckereien findet man auch auf Koh Lanta. In der German Bakery werden leckere Kuchen und Gebäck, sowie deutsches Brot angeboten. Einen kurzen Stopp für einen Kaffee und Kuchen lohnt sich hier immer. Bei längeren Reisen als Backpacker sehnt man sich schon manchmal nach heimischen Produkten.

Zusammengefasst:

Die vielen Strände auf Koh Lanta sind besonders interessant für Wasserbegeisterte. Ob Fischen, Tauchen, Schnorcheln oder eben nur baden, hier findet jeder etwas. Die zahlreichen Agenturen auf der Insel bieten reichlich Ausflugsmöglichkeiten an. Bei den Unterkünften hat man die Qual der Wahl, für jeden Geldbeutel werden Zimmer angeboten. Selbst einsame und ruhige Strände gibt es noch auf Koh Lanta, diese erreicht man gut mit einem Roller die es ja an jeder Ecke gibt.

Koh Lanta ist halt immer eine Reise wert. Koh Phayam ist und bleibt aber mein Favorit.

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