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Koh Yao Noi bietet schöne aber auch vermüllte Strände

Koh Yao Noi bietet schöne aber auch vermüllte Strände

Verschlafene Insel zwischen Phuket und Krabi

Zwei Tage waren genug im Reich der Pauschaltouris. Das Zentrum von Phuket ist ein Horror, allerdings sollte man Phuket und Umgebung nicht gleich abschreiben. Schnappt man sich einen Roller, bekommt man auch die andere und schönere Seite von Phuket zu sehen.

Kaum geflohen, strandeten wir dann auf einem der vielen Strände auf Koh Yao Noi. Im Stefan-Loose Reiseführer war nicht viel dazu zu lesen. Also wurde es Zeit, mehr darüber zu erfahren.

Koh Yao Noi liegt mit der größeren Schwesterinsel Koh Yao Yai zwischen Phuket und Krabi. Die Überfahrt ist von Phuket oder auch Ao Nang mit Booten in den verschiedensten Geschwindigkeitsklassen möglich. Die Insel war bei unserem Besuch noch sehr naturbelassen. Der Regenwald nimmt noch große Teile von Koh Yao Noi ein. Naturliebhaber können von so manchen Bungalows aus, direkt die Natur mit ihren Tieren gut beobachten. Nicht selten laufen zwischen den Anlagen die unzähligen, aber sehr scheuen Warane herum. Die Chancen stehen nicht schlecht, selbst den so scheuen Nashornvogel beobachten zu können. Koh Yao Noi zählt zu den Zufluchtsstätten der Nashornvögel.

Ruhige verschlafene Insel Koh Yao Noi

Schöne Strände auf Koh Yao Noi

Schöne Strände findet man meist an der Ostküste, darunter Hat Pasai und der Hat Klong Jaak. Dazwischen gibt es aber auch kleinere Buchten, mit feinsandigen Stränden, umringt von Kokospalmen und Kasurinen. Leider wird, wie an so vielen Stränden in Thailand, auch auf Koh Yao Noi die Strände von Treibgut zugemüllt. Bei Ebbe zieht sich das Wasser weit zurück, dadurch ist fast nirgends mehr das Baden möglich.

Auf der Insel findet man mehrere Dörfer, in denen man kleinere Einkäufe tätigen kann. Koh Yao Noi ist fast größtenteils muslimisch geprägt, deswegen wird man auf der Insel auch keinen Alkohol finden, außer in den Resorts natürlich. Einkaufsmöglichkeiten bieten sich am großen Markt und im 7-Eleven, dazu noch in den zahlreichen Mini-Shops am Straßenrand.

Schöne Unterbringung mitten in der Natur

Untergebracht waren wir in Stelzenhäusern bei Denny. Bei dem Kerl könnte man meinen, dass seine Wurzeln aus Jamaika stammen. Früh mal schnell eine Tüte rauchen und dann heißt es für den Rest des Tages: I believe I can fly. Trotzdem ein sehr cooler und herzlicher Typ. Seine einfache, aber saubere Anlage war mitten im Jungle, nicht weit vom Strand entfernt.

Von unserem Bungalow aus konnte man auch sehr schön die zahlreichen Warane beobachten. Im Vergleich zu Malaysia sind die Warane dort allerdings viel kleiner.

Frisch auf Koh Yao Noi angekommen, verschafften wir uns gleich mal einen Überblick über die Insel. Diese lässt sich mit einem gemieteten Roller sehr bequem erkunden.

(Tipp) An den zwei Piers auf Koh Yao Noi werden verschiedene Ausflugsmöglichkeiten angeboten. Um auch bisschen was von der wundervollen Umgebung zu sehen, buchten wir eine Bootstour, die uns zu verschiedenen Zielen führte. Darunter war auch die so sogenannte „James Bond Bucht“ (angeblich), ein Mammutbaum und die Beobachtung von diversen Flughunden, beides auf zwei menschenleeren Inseln.

Wildlife in Koh Yao Noi

Warane gibt es hier wie Sand am Meer

Zusammengefasst:

Ganz nett und verschlafen hier auf Koh Yao Noi, das wird aber nicht immer so bleiben schätze ich. Die Strände waren schön, aber leider eben etwas verschmutzt. Aber für Asien sollte man ja generell nicht pingelig sein, hier ist es halt einfach anders als woanders J Die Insel lässt sich schön mit einem Roller und Fahrrad erkunden. Naturliebhaber können hier gute Beobachtungen machen, ich könnten mir sogar vorstellen, dass die Lokals daraus bald ein Business generieren. Von einem erneuten Besuch wäre ich nicht abgeneigt, zumal ich die Schwesterinsel auch noch nicht gesehen habe.

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