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Luang Prabang mit seinen Sehenswürdigkeiten

Luang Prabang mit seinen Sehenswürdigkeiten

Alle Highlights bei einem Rundgang sehen

Luang Prabang hat einige Sehenswürdigkeiten vorzuweisen. Als Erstes fallen dem Besucher in den Straßen und Gassen der alten Hauptstadt des historischen Königreichs Lan Xang, die Gebäude aus der französischen Kolonialzeit auf. Viele Gebäude vegetieren so vor sich hin da meist das nötige Geld fehlt, manche wurden aber bereits liebevoll renoviert und erstrahlen in neuem Glanz.

In Luang Prabang kann man bequem die meisten Sehenswürdigkeiten bei einem Stadtrundgang besuchen. Mit frischer Kraft verschafft man sich am besten zu Beginn der Tour einen Überblick auf dem Mount Phousi. Dazu stehen aber zuerst an die 330 Stufen im Weg. Belohnt wird man aber neben dem goldenen Wat Chomsi mit einem grandiosen Rundumblick über Luang Prabang.

Luang Prabang hat einige Sehenswürdigkeiten

Nach dem Abstieg steht man auch schon gegenüber dem Königspalast von Luang Prabang. Läuft man im Anschluss die Sisavangvong Road Richtung Sakkaline Road entlang, kann man den Wat Mai, Wat Xieng Thong und den Wat Sene quasi in einem Aufwasch mitnehmen. Wenn das Timing passt, schlendert man automatisch auf dem Rückweg in derselben Straße durch den Nachtmarkt. Hier kann man sich mit zahlreichen Souvenirs für Zuhause eindecken.

In den geschätzten 100 Reiseagenturen gibt es Touren zu Wasserfällen, zu Abenteuer mit Elefanten aber auch zu der Ebene der Tonkrüge. Es gibt natürlich auch zahlreiche Restaurants und Cafes in Luang Prabang.

Wundervolle Anreise von Vang Vieng aus

Für die knapp 300 km von Vang Vieng nach Luang Prabang brauchten wir mit dem Bus um die sieben Stunden. Dabei passiert man Pässe mit knapp 1500 Höhe, insgesamt eine schöne und beeindruckende Strecke. Das nächste Mal würde ich aber eher einen Minibus oder Privatwagen bevorzugen mit dem man flexibler ist. Auf dem Weg nach Luang Prabang gibt es zahlreiche Motive von der atemberaubenden Landschaft die man gerne ein paar Minuten länger betrachten und ablichten möchte, darüber erzählte uns leider kein Reiseführer.

Nach Ankunft in der Hauptstadt ließen wir uns mit einem Tuk Tuk zu unserem Resort bringen. Nach der langen Fahrt musste dann auch gleich der Pool herhalten, das Wetter spielte zu dem Zeitpunkt ja auch noch mit. Den ersten Abend verbrachten wir in der Stadt und schlenderten noch bei angenehmen Temperaturen über dem Nachtmarkt. Das war auch gut so denn der nächste Tag sollte ganz anders werden.

Wenn das Wetter einem einen Streich spielt

Der erste Tag in der ehemaligen Königsstadt Luang Prabang viel gleich mal sprichwörtlich ins Wasser. Wolkenbrüche über Wolkenbrüche mit lautem Gewitter zierten den Tag, dazu gerade mal 15 Grad. Da blieb uns nichts anderes übrig, als sich im Bungalow zu verstecken und zwischendrin ein heißes Bad zu nehmen.

In den folgenden Tagen gab es zwar keinen Regen mehr, die Temperaturen wollten aber auch nicht mehr so richtig ansteigen. Im Durchschnitt waren es in Luang Prabang nur noch um die 17-18 Grad.

Hätte es Glühwein gegeben, hätten wir ihn wohl getrunken um uns aufzuwärmen. Unser Pech war eben ein Schlechtwettergebiet das wohl halb Asien abgedeckt hatte.
Heizung

Provisorische Heizung für unseren Steinbungalow

Zusammengefasst:

Wenn das Wetter passt, kann man in Luang Prabang schon ein paar Tage verbringen, ohne dass gleich Langeweile aufkommt. Ausflugsmöglichkeiten gibt es reichlich, mit einem Taxi oder einem Roller kann man mit Sicherheit auch auf eigene Faust noch so einiges in Stadt und Umland entdecken. Die Innenstadt strahlt mit ihren Gebäuden aus der Kolonialzeit eine angenehme Atmosphäre aus. Das ganze kann man in den zahlreichen Cafes recht schön genießen. Die Abende bietet der Nachtmarkt von Luang Prabang immer eine schöne Abwechslung.

Wir mussten unseren Plan wegen des schlechten Wetters jedenfalls ändern. Statt nach Nordthailand zu reisen, schnappten wir uns den nächsten Flug vom Luang Prabang Airport nach Bangkok und fuhren weiter in die alte Königstadt Ayutthaya – Ein Muss im Thailand Urlaub. Nordthailand war uns zu dem Zeitpunkt einfach zu kalt.

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