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Meine Reiseapotheke

Meine Reiseapotheke

Flash-/Backpacker oder Pauschalreisender

Auf jeder längeren Reise in Südostasien ist es für Flash- / Backpacker aber auch Pauschalreisende unerlässlich eine Reiseapotheke im Gepäck zu haben. Je länger man unterwegs ist, umso umfangreicher sollte die Notfallsammlung sein. Reisende sollten immer bedenken, dass die nächste medizinische Versorgung unter Umständen mehrere Stunden, manchmal sogar Tage, entfernt sein kann. Infektionsherde wie Viren oder Keime lauern an jeder Ecke, die Klimaanlagen tragen immens dazu bei. Bei kleineren Wehwehchen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit muss jeder Backpacker selber entscheiden ob er sich gleich eine Chemiedröhnung geben will. Mittel gegen Fieber, Verdauungsproblemen oder zur Desinfektion sollten jedenfalls nicht fehlen wie ich finde. Dasselbe gilt für ein kleines Erste-Hilfe-Set und eine Malaria-Prophylaxe.

Das sollte nicht fehlen:

Desinfektion für kleinere Wunden:

Schnell ist es passiert, mit Flipflops auf schroffen Felsen oder beim Baden an scharfen Muscheln hat man sich recht fix eine Schnittwunde eingehandelt. Hier gehört ein Desinfektionsmittel in die Backpacker Reiseapotheke, damit aus der Wunde keine größere Geschichte wird.

desinfektionsspray

Salben:

Zu den kleineren Blessuren passt auch hervorragend die Bepanthen Wund und Heilsalbe. Braucht kaum Platz und wirkt manchmal Wunder.

bepanthen

Fieber / Schmerzmittel:

Fieber kann unter Umständen lebensbedrohlich werden. Hierzu sollten Backpacker unbedingt etwas in der Reiseapotheke dabei sein. Dasselbe gilt für Schmerzmittel, plötzlich auftretende Zahnschmerzen oder Kopfschmerzen von zu viel Sonne können auf Dauer nervig sein. Allerdings muss man hier einiges beachten. Blutverdünnende Schmerzmittel sollten vermieden werden, da sie manch tropische Infektionskrankheit verschlimmern können. Der Hausarzt bzw. ein Tropenmediziner kann hier sicherlich ausführliche Informationen liefern.

paracetamol

Verdauungsprobleme:

Auf einer Reise in fremden Ländern ist es nicht mal so selten, dass man in den ersten Tagen Schwierigkeiten mit seiner Verdauung bekommt. Andere Temperaturen, ungewohnte Nahrungsmittel, mitunter kaltes Trinkwasser führen häufig und einer Magenverstimmung mit Durchfall. Hier habe ich mit Perenterol und Iberogast zu schon seit Jahren gute Erfahrungen gemacht.

perenterol

Malaria

Abhängig vom Reiseziel und der Reisezeit ist es sinnvoll eine Malariaprophylaxe mit sich zu führen. Fragt man diverse Tropenmediziner, bekommt als Backpacker häufig die Empfehlung, für Südostasien eine Prophylaxe in die Reiseapotheke zu packen.

Ich hatte die letzten Jahre im Malarone in meiner Reiseapotheke für Südostasien. Zu dem Thema sollte man sich unbedingt von einem Facharzt beraten lassen da die Prophylaxe auch verschreibungspflichtig ist.

Empfehlung!
Für die verschreibungspflichtige Prophylaxe sollten Backpacker unbedingt bei ihrer Krankenkasse nachfragen. Gerade die großen Krankenkassen erstatten neben einer Malariaprophylaxe sogar die notwendigen Impfungen. Voraussetzung ist eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) in Verbindung mit den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Zu klären wäre auch, ob die Impfungen der Hausarzt durchführen darf, manche Kassen verlangen den Besuch bei ihren Vertragsärzten.

Erste-Hilfe-Set:

Ob es für die eigene Versorgung ist oder die Versorgung von Mitmenschen. Ein kleines Erste-Hilfe-Set sollte unbedingt in der Backpacker Reiseapotheke sein. Es gibt dazu die verschiedensten Ausführungen.

erste hilfe set

Halsschmerzen:

Auch eine lästige Angelegenheit, hier schadet es auch nicht ein paar Lutschtabletten gegen Halsschmerzen einzupacken.

hustenbonbons

Erkältung:

Gerade durch die hohen Temperaturunterschiede und die zahlreichen Klimaanlagen in Gebäuden und Fahrzeuge hat man sich als Backpacker recht schnell eine Erkältung eingefangen. Hier schadet ein geeignetes Mittel auch nicht in der Reiseapotheke.

Reiseübelkeit:

In Südostasien wird man auch sehr viel mit Booten und Fähren unterwegs sein. Wer hier empfindlich ist sollte auch an Mittel gegen Seekrankheit bzw. Übelkeit denken.

superpep

Stechmücken

Gegen die lästigen Plagegeister gibt es für Backpacker ein paar Möglichkeiten. Allerdings zeigen sich diese fiesen Stechtiere von so manchen europäischen Bekämpfungsmitteln recht unbeeindruckt. Sehr gute Erfahrung habe ich die letzten Jahre mit Nobite gemacht.

Nobite gibt es für die Haut, aber auch zum Imprägnierung von Kleidung und Moskitonetzen. Erfreulicherweise wird es dazu noch von den örtlichen Moskitos wahrgenommen und respektiert. Care Plus sowie Anti Brumm hatten mich ebenso überzeugt. Ein zusätzliches Schutzmittel für die Haut kaufe ich jedoch immer vor Ort, da diese stärker sind. Hier sollte man allerdings vorher den Selbsttest an einer kleinen Fläche am Körper machen. Bei so manchen Mitteln hatte ich schon extreme Hautverfärbungen. Gerade bei Kindern sollte man bei den asiatischen Produkten aufpassen.

moskitospray

Moskitonetz

In den meisten Guesthäusern bzw. Bungalows sind Moskitonetze in den Zimmern vorhanden. Die Frage ob man ein Netz einpacken sollte ist meiner Meinung nach von dem Reiseziel abhängig. Will man als Backpacker auf eine einsame Insel oder im Dschungel übernachten, ist es ratsam ein Netz im Gepäck zu haben. Das Moskitonetz hält schließlich nicht nur Mücken fern, sondern im besten Fall auch anderes Getier wie Spinnen und Käfer. Für einen perfekten Schutz muss man beim Kauf eines Netzes darauf achten, dass die Maschenweite nicht größer als 1 bis 1.2 Millimeter ist.

mosiktonetz

Moskitostich

Und wenn es ja mal zu spät ist und die Moskitos zugeschlagen haben, braucht man was zum Lindern des Juckreizes. Hier hat sich bei mir der Tiger Balm als kleines Wundermittel erwiesen. Allerdings auch nur der Weiße, der im Vergleich zu seinem roten Pendant, stärker ist. Hier gilt es einen Selbsttest zu machen oder besser sich erst gar nicht stechen zu lassen.

Tigerbalm

Sonnenschutz

Die Sonne darf auf jeden Fall nicht unterschätzt werden in Südostasien, selbst bei starker Bewölkung. Helle Hauttypen reagieren empfindlicher auf Sonneneinstrahlung als dunkle Hauttypen, diese Erkenntnis ist nicht neu. Eine Sonnencreme mit ordentlichem Lichtschutzfaktor ist ein Muss. Welchen Lichtschutzfaktor der richtige ist muss jeder selbst entscheiden.

Sonnencreme

Utensilientasche

Damit Medikamente und Schutzmittel nicht in allen Ecken und Winkeln des Rucksacks herumgeistern macht eine kleine Utensilientasche durchaus Sinn.

Medikamententasche

Desinfektions- / Reinigungstücher

Oft hatte ich schon in Situationen, in denen ich gerne meine Hände gereinigt hätte aber keine Waschmöglichkeit in der Nähe war. Dasselbe gilt für öffentliche Toiletten die in den meisten Fällen schon bessere Tage gesehen haben. Gute Erfahrung hatte ich bei solchen Problemen mit Reinigungs- bzw. Desinfektionstüchern gemacht. Die nehmen im Rucksack eines Backpackers nicht viel Platz weg und sind megapraktisch. Diese Tücher sollten in keinem Rucksack fehlen.

Fieberthermometer

Ein Fieberthermometer kann auch nützlich sein für unterwegs und benötigt nicht viel Platz im Gepäck.

Fiebertermomether

Die Aufstellung ist natürlich nur als Empfehlung zu verstehen und sicherlich nicht vollständig. Vor einer längeren Reise sollte man sich zusätzlich von seinem Arzt beraten lassen der wiederum auch einschätzen kann, ob man für so eine Reise körperlich geeignet ist. Medikamente die regelmäßig eingenommen werden müssen, ergänzen die Liste natürlich.   Habt ihr noch sinnvolle Ergänzungen? Dann her damit.