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Meine Reisetipps für Thailand und den Nachbarländern

Meine Reisetipps für Thailand und den Nachbarländern

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Impfungen

Eine Impfung ist in vielen asiatischen Ländern nur vorgeschrieben, wenn man aus Gelbfiebergebieten kommt. Ansonsten ist es wohl jedem selbst überlassen wie er mit seiner Gesundheitsvorsorge umgeht. ImpfausweiseWelche Impfungen für Thailand, Kambodscha, Laos oder den restlichen Ländern in Südostasien notwendig sind, lässt sich bei einem Arztbesuch klären.

Eine Beratung durch einen Tropenmediziner sollte für jeden Backpacker vor der ersten Reise selbstverständlich sein.

Eine Nachfrage bei der Krankenkasse ist auch häufig sinnvoll. Gerade die großen Kassen übernehmen häufig die Kosten für Impfungen und Malaria Prophylaxe die in Südostasien benötigt werden. (Mehr dazu) Das Auswärtige Amt empfiehlt für Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam und Malaysia neben den Standardimpfungen auch Hepatitis A sowie B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis.

»  » http://www.auswaertiges-amt.de


Reisekrankenversicherung


Eine zusätzliche Reisekrankenversicherung sollte bei einer Reise Südostasien nicht fehlen. Die Jahresgebühr ist mit 8-12 Euro, je nach Anbieter, überschaubar. Wer länger als einen Monat unterwegs ist, muss unbedingt auf das Kleingedruckte achten. Häufig gilt der Versicherungsschutz nur bis maximal 30 Tage.

Anbieter gibt es reichlich, einfach vergleichen und den besten raussuchen.

Visum

Hier muss ich nicht lange um den heißen Brei schreiben wie manch anderer. Ausführliche Informationen liefert das Auswärtige Amt auf seiner Seite. Sehr sorgfältig sollte man auch den Bereich „Overstay“ durchlesen. Dort findet man auch Links zu den Botschaften in Deutschland.

Reisepass

Planung einer Reiseroute

Ich möchte an dieser Stelle keine Empfehlung über mögliche Reiserouten aussprechen, obwohl ich viele Ideen dazu hätte. Da empfiehlt es sich in den entsprechenden Reiseführern zu informieren und sich von Reiseberichten und der Bildersuche in den Suchmaschinen inspirieren zu lassen. Viel mehr möchte ich hier ein paar Tipps geben die ihr bei der Planung beachten solltet.

Reisepass

Aus Erfahrung kann ich sagen: weniger ist manchmal mehr. Damit meine ich die Reiseziele. Oft lese ich die Reiserouten von Backpackern, die versuchen in 2-3 Wochen, halb Thailand und am besten noch Kambodscha sowie Laos zu besuchen. Klar – in den 2-3 Wochen möchte jeder möglichst viel sehen und erleben. Jeder Backpacker sollte sich aber auch im Klaren sein, diese Art zu reisen kann auf Dauer auch anstrengend werden.

Meine persönliche Reiseplanung ist recht einfach, ich habe nur eine grobe Route mit ein paar festen Stationen im Kopf und lasse dann den Rest auf mich zu kommen. Denn oft erfährt man unterwegs von Backpackern wertvolle Tipps zu interessanten Reisezielen, die man dann ansteuern kann. So bleibt man an einem Ort schnell mal ein paar Tage länger als man Gedacht hätte und gewinnt dadurch unbezahlbare Erlebnisse und Eindrücke.

Unbeachtet bleiben auch oft die Reisetage beim Wechseln der Urlaubsorte. Hier sollte man im ungünstigsten Fall von einem ganzen Reisetag ausgehen um von A nach B zu kommen. Gerade in Ländern wie Laos und Kambodscha benötigt man für 300 km nicht selten über 5-6 Stunden. Thailand ist da nicht ganz so schlimm solange man sich auf den Hauptrouten befindet.

Bei drei Wochen Urlaub, 6-7 Urlaubsorten sowie der An- und Abreise aus/nach Deutschland, geht dann schon mal mindestens eine Woche nur für die Transfers verloren. Allerdings haben Reisetage manchmal auch was gutes, erlebt man dort mit ein bisschen Glück die besten Abenteuer.  

Inlandsflüge

In Südostasien lässt es sich sehr preiswert fliegen, allen voran bietet Air Asia hohen Komfort und überragende Preise. Gerade die günstigen Angebote sind oft eine gute Alternative zu langen Busstrecken. Skyscanner bietet eine komfortable Möglichkeit um einen Überblick über die Angebote zu bekommen.

Bei den günstigen Flügen sollte man jedoch immer darauf achten, ob das Gepäck schon im Preis inbegriffen ist und wie viel Kilo man einpacken darf. Gerade Air Asia ist so ein Kandidat, der sich viele Leistungen extra bezahlen lässt.

Busfahren

 

In Bangkok gibt es drei Busbahnhöfe.

Alles was in Richtung Nord- Nordost- und Ostthailand geht, startet vom Northern Bus Terminal. Richtung Ostküste starten die Bussen vom Eastern Bus Terminal, Richtung Südthailand starten die Busse vom Southern Bus Terminal und Richtung Pattaya sowie Koh Chang starten die Bussen vom Suvarnabhumi Airport Bus Terminal.

Man kann die Tickets entweder direkt an den Busbahnhöfen kaufen, oder auch in einem Reisebüro. Letzteres hat oft auch den Vorteil, dass man an der Unterkunft abgeholt und zum Bus gefahren wird.

Zugfahren

Zugfahren entwickelt sich zu einer echten Alternative in Asien, zumindestens für mich. Gerade in Thailand erreicht man viele Hotspots ganz bequem mit der Bahn bzw. mit den Nachtzügen. Ob es in den Norden nach Chiang Mai ist, zur Grenze nach Laos Richtung Nong Khai oder mal schnell nach Ayutthaya. Die Züge sind günstig und relativ sauber. Selbst die einfachen Nachtzüge mit den Schlafabteilen sind empfehlenswert.

Meiner Meinung nach ist die 2. Klasse sogar völlig ausreichend. Allerdings gibt es auch hier einiges zu beachten. In der 2. Klasse ist eine Klimaanlage Pflicht, alles andere ist eine Qual. Ihr werdet es spüren wenn ihr euch auf den Weg zum Speisewagen macht. Wer in den oberen Betten schlafen will, sollte auch unbedingt die Lüftungsöffnungen der Klimaanlage beachten. Ich musste schon öfter die Lüftungsöffnung zu meinen Gunsten bearbeiten.

Die Tickets bekommt man recht einfach im Bahnhof. Wer den Weg über Zwischenhändler sucht, wird unter Umständen mehr zahlen müssen.

Internet & Handy

In den meisten Guesthäusern, Restaurants oder Cafés gibt es Wifi. Entweder gratis oder beim Verzehr von Speisen. Wir hatten sogar schon in ein paar Local-Überlandbussen Wifi und konnten es ohne Zusatzkosten nutzen.

Es lohnt sich in jedem Fall in Asien eine Sim-Karte zu kaufen. Diese bekommt man auch von verschiedenen Providern zu moderaten Preisen. Meine Favoriten sind hier DTAC und AIS. Ob nur telefonieren oder einfach als Datenkarte, Tarife gibt es reichlich. Sogar spezielle Touristentarife werden angeboten, wobei hier vergleichen angesagt ist. Normale Prepaid-Tarife mit Zusatzoptionen wie z.b. für mehr Daten waren zum Teil günstiger als die Touristentarife. Die Karten gibt es recht einfach in jedem 7-Eleven Laden. Setzt natürlich voraus, dass ihr ein Simlockfreies Handy oder Tablett habt. Wenn nicht, gibt es dafür aber auch Lösungen.

Klima & Reisezeit

November bis Februar spricht man in Südostasien von der „kühlen“ Jahreszeit. Die Temperaturen liegen meist um die 30 Grad. Ab März wird es dann richtig heiß. Selbst in der Regenzeit, die von Mai bis Oktober geht, ist es nicht mal so schlecht wie mir schon viele Thais erzählt haben. Zwar gehen die Temperaturen in der Zeit etwas zurück, jedoch steigt die Luftfeuchtigkeit stark an. Der Regen ist kurz und intensiv, aber nicht durchgehend. 

Wenn einem die Luftfeuchtigkeit nichts ausmacht, könnte man auch zwischen Mai und Oktober eine Reise nach Südostasien wagen. Allerdings haben nicht alle Hotel bzw. Guesthäuser während der Regenzeit geöffnet, dazu steigt in manchen tropischen Gebieten das Malariarisiko in der Regenzeit.

Backpacking Reisebudget

Was brauche ich denn nun für meinen Urlaub. Eine Frage die sich jeder stellt bei der Planung des Budgets für das Backpacking in Thailand bzw. Südostasien. Die Planung des Reisebudgets hängt von vielen Faktoren ab. Plant man wenige Stationen und hauptsächlich Strandurlaub, kommt man günstiger weg. Will man pro Woche öfter den Standort wechseln wird es schon kostenintensiver. Dazu muss man sich noch fragen was man alles erleben will. Leihgebühren für Mopeds oder ein Auto, geführte Touren usw. Selbe gilt für die Qualität der Unterkunft. Kommt man mit sehr einfachen Bambushütten klar oder soll es schon etwas gehobener sein.

Bei meinen Reisen nach Südostasien rechne ich mit einem Tagesbudget von 50-60 Euro, wenn ich alleine unterwegs bin. Sobald eine zweite Person mich begleitet und man sich das Zimmer teilen kann, rechne ich mit 40-50 Euro.

In dem Budget sind neben Unterkunft und Essen auch kleinere Touren, kleinere Einkäufe (Stichwort: 7-Eleven), Eintrittsgelder und Beförderungsmittel (Tuk Tuk, Taxi, Anmietung von einem Roller) eingerechnet. Die Planung des Tagesbudgets hängt wie schon weiter oben beschrieben auch von der Reiseroute (mehrere Länder) und Reisedauer ab. Bei Reisen in mehrere Länder muss man mit höheren oder zusätzlichen Beförderungskosten sowie Visagebühren rechnen.

Die Höhe des Tagesbudgets basiert auf meinen Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren sammeln konnte. Aus diesem Grund setze ich mein Tagesbudget mit Absicht etwas höher an, um noch ausreichend Reserven für spontane Aktionen oder eben auch für unerwartete Ausgaben zu haben. Selten das ich den kompletten Tagessatz benötige, da sich die Kosten für ein Backpacking in Thailand bzw. Südostasien in Grenzen halten. So springen auch mal spontane Flüge und Zug- bzw. Bustickets aus dem nicht verbrauchten Budget raus.

Plant man kostenintensivere Ausflüge, Touren oder Tauch- und Flugscheine während seinem Trip zu machen, sollten diese zusätzlich mit einkalkuliert werden.

Bargeld

Für meine Reisen nutze ich wie so viele Traveler die Kreditkarte der DKB. Zum einen bekommt man ein kostenlose Girokonto mit EC-Karte und zum anderen noch eine kostenlose Visa-Karte. Das besondere an der Visa-Karte ist, dass man im Ausland nicht nur gebührenfrei Geld abheben kann, sondern dazu noch die Fremdgebühren erstattet bekommt.

Bei jedem ATM in Asien zahlt man eine Gebühr für das Abheben, mir kam zumindestens noch kein ATM vor die Augen der ohne Gebühren Geld ausspuckte. Als Backup habe ich zusätzlich noch eine Kreditkarte meiner Hausbank dabei.



Neben dem Plastikgeld nehme ich zusätzlich noch 100-150 Dollar in bar mit. Dabei lasse ich mir einen Teil davon in kleineren Scheinen auszahlen. Die Dollars sind hauptsächlich für die Visas der Nachbarländer. Wenn man sich nur in Thailand aufhält, ist man mit Euros auch gut dabei. Spätestens in der Gepäckausgabehalle decke ich mich an den ATM´s mit Baht ein.

Im dichten Stadtverkehr kommt es leider öfter zu Diebstählen mit Motorrädern vor. Dabei werden im Vorbeifahren, Wertgegenstände wie Rucksäcke, Kameras oder Handtaschen entrissen. Meist schaut man nur hilflos hinterher, wenn es passiert ist.

Gerade auf Märkten oder Veranstaltungen tummeln sich im dichten Gedränge leider zahlreiche Taschendiebe. Hier kann es schon hilfreich sein, sein Portemonnaie in den vorderen Hosentaschen aufzubewahren. Ich persönlich verzichte gänzlich auf ein Portemonnaie und habe nur ein paar Scheine und Münzen die ich für den Tag benötige, in meiner vorderen Hosentasche. Selbe gilt für Rucksäcke, auch hier ist es ratsam den Rucksack bei dichten Menschenansammlungen vorne zu tragen statt auf dem Rücken. Mit Teppichmessern oder Rasierklingen ist der Rucksack schnell geöffnet und der Inhalt tauscht so den Besitzer.

Leider habe ich diese Situation schon öfter miterleben müssen. Einer meiner Gründe warum ich mich für die Tasche von THE NORTH FACE entschieden hatte. Es ist leider keine Seltenheit mehr, dass in Überlandbussen die Taschen im Gepäckraum während der Fahrt durchsucht werden. Gerade bei Nachtfahrten machen sich die Gauner am Reisegepäck zu schaffen und erleichtern die schlafenden Fahrgäste um ihre Wertgegenstände. Gerade deshalb ist es auch so wichtig, Unterlagen und Wertgegenstände bei sich zu haben und nicht im Rucksack.

Oberste Regel bei Kartenzahlungen ist: Die Karte nie aus den Augen verlieren und bei der Zahlung auf die Währung achten. Sonst können aus Baht schnell mal Euro werden. Es ist zudem auch ratsam, während dem Urlaub hin und wieder mal einen Blick auf das Konto der Karten zu werfen.

Ich bin ein Textblock. Klicke

Der Klassiker – hier hat es auch mich schon beim ersten Thailand-Urlaub erwischt. Von Schleppern werden einem kostenlose Ping Pong Shows sug­ge­rie­rt, bei dem die Getränke auch nur um die 100-150 Baht kosten sollen. Alles schön und gut bis die Rechnung kommt. Plötzlich kostet ein Bier keine 100, sondern um die 1000 Baht. Als Tourist ist man dort hilflos, denn versucht man sich zu wehren, tauchen im gleichen Moment finstere Gestalten auf. Den Rest könnt ihr euch denken.

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Meist stehen sie vor Sehenswürdigkeiten und versuchen dem ahnungslosen Urlauber zu erklären, dass wegen einem Feiertag oder Zeremonie der Tempel geschlossen sei. Als Alternative bieten sie aber andere Sehenswürdigkeiten an. Der Haken dabei – die angepriesenen Sehenswürdigkeiten entpuppen sich als Seide- oder Schmuckgeschäfte. Selbe Masche versuchen auch manche Tuk-Tuk –Fahrer um sich einen Nebenverdienst zu sichern. Dies sollte man natürlich kategorisch ablehnen.

Während der Fahrt ist es ratsam immer nach einer Werkstatt Ausschau zu halten und das zu speichern. Einen Plattfuß kassiert man leider recht oft.Auch wenn hohe Geschwindigkeiten Spaß mache

Während der Fahrt ist es ratsam immer nach einer Werkstatt Ausschau zu halten und das zu speichern. Einen Plattfuß kassiert man leider recht oft. In der Stadt mag das noch nicht sehr tragisch sein, auf dem Land sind die rettenden Werkstätten aber oft weiter entfernt.

Auch wenn hohe Geschwindigkeiten Spaß machen, ist es nicht ratsam auf asiatischen Straßen zu rasen, gerade bei einer engen und unübersichtlichen Bebauung. Viele Unfälle passieren in Asien auch mit streunenden Hunden die plötzlich von der Seite raus rennen.

n, ist es nicht ratsam auf asiatischen Straßen zu rasen, gerade bei einer engen und unübersichtlichen Bebauung. Viele Unfälle passieren in Asien auch mit streunenden Hunden die plötzlich von der Seite raus rennen.

Das Trinkwasser in Asien sollte in jedem Fall gekauft werden. Zwar ist das Leitungswasser in den großen Touristenzentren gut gereinigt, jedoch stark chlorhaltig. Trinkwasser gibt es an jeder Ecke günstig zu kaufen. So spart man sich viel Ärger mit eventuellen Magen-Darm Beschwerden. Ich persönlich nutze das Leitungswasser auch nur zum Zähneputzen.