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Gestrandet in Stung Treng

Gestrandet in Stung Treng

Mit dem Minibus durch das halbe Land

Von Siem Reap aus startete unsere Tour mit dem Minibus Richtung Laos. Der Weg dorthin ist recht sportlich, denn er führte fast durch ganz Kambodscha. Eine schöne, aber auch lange Fahrt quer durch das Land, auf der man viele Eindrücke mitbekommt.

Geplant war die Grenze zu Laos noch am selben Tag zu überqueren. Doch aus dem Plan wurde leider nichts. So strandeten wir in Stung Treng, ein verschlafenes Nest direkt am Mekong. Stung Treng werden wohl nicht viel Backpacker auf ihrer Liste haben. Die Stadt hat mit dem Prasat Preah Ko Tempel auch nur eine einzig echte Sehenswürdigkeit. Zu meiner Verwunderung werden hier allerdings auch Ausflüge zu Wasserfällen, Seidenwebereien oder abgelegen Dörfern angeboten. Selbst eine Bootstour zu den seltenen Irrawaddy Delfinen, an der laotischen Grenze, konnte man in Stung Treng buchen.

Die schönsten Geschichten kommen meist unerwartet

Anfänglich waren wir von dem außerplanmäßigen Stopp etwas genervt, was sich kurze Zeit später schnell legen sollte. Nachdem wir unser Hotel in Stung Treng bezogen hatten, stellten wir auch gleich fest, dass am Abend keine Langeweile aufkommen sollte. Im Eingangsbereich des Hotels fand am selben Abend eine Hochzeit statt und wie sollte es anders kommen – wir waren mitten drin.

So wurde aus der Zwischenstation im Stung Treng doch noch eine lustige Geschichte und wir konnten am nächsten Tag unsere Reise von Siem Reap zu den 4000 Inseln, mit dem gewohnten Grinsen im Gesicht, fortsetzen.

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